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Bericht der Aargauer Zeitung

              Flüssiges für 900 000 durstige Raverkehlen

Street Parade Schüwo Getränke Wohlen belieferte alle offiziellen Getränkestände der Grossveranstaltung

Zum zweiten Mal war Schüwo dieses Jahr offizieller Getränkelieferant der Street Parade. Hinter dem Grossauftrag steckt eine vierwöchige Vorbereitung, perfekte Organisation und viel Engagement der Mitarbeiter.

von Fabian Hägler

Schuewo Streetparade Samstagmorgen, 5.15 Uhr, Schüwo Getränke Wohlen: Urs und Adrian Schürmann besprechen sich noch einmal kurz, dann gehts mit Lastwagen und Lieferwagen in Richtung Schlieren. Dort hat die Wohler Firma ein Kühlhaus gemietet, wo die Getränke für die Street Parade seit zwei Wochen gelagert und gekühlt werden. «Bis um 11 Uhr müssen wir alle offiziellen Verkaufsstände entlang der Parade-Route beliefert haben», sagt Christoph   Schürmann, der für die Logistik zuständig ist. Geliefert werden Cola, Cola Light, Nestea, Valser und Red Bull, von jeder Sorte mehrere zehntausend
zehntausend PET-Flaschen bzw. Büchsen. Mittlerweile ist es 5.46 Uhr, unter der Aufsicht von Christoph Schürmann werden an der Rampe die ersten Lastwagen beladen.

                                      
Im ganzen Kühlhaus herrscht emsiges Treiben, Arbeiter mit Pallettrollis und «Ameisen», den elektrischen Transportern, bringen immer neue Palette voller Getränke. Was auf den ersten Blick hektisch und unübersichtlich wirkt, ist genau organisiert. «Jedes Pallett trägt die Nummer des entsprechenden Getränkestandes, jeder Lastwagen hat seine eigene Route, die Fahrer haben Pläne und wissen genau, wo die Stände sind», erklärt Christoph Schürmann. Im zweiten Stock steht Adrian Schürmann vor dem Kühlraum und kontrolliert noch einmal die Temperatur. «0,4 Grad, das ist gut, wir müssen die Getränke mit einer Temperatur von 3 Grad ausliefern», sagt der Jüngste der drei Schürmann-Brüder.

Vorbereitung dauert einen Monat

Kurz darauf erhält er via Funk von Christoph die nächsten Pallettnummern, die bereitzustellen sind. Nachdem der letzte Lastwagen mit seiner ersten Ladung abgefahren ist, gibt es für die Arbeiter im Kühlhaus eine kurze Pause. «Wir arbeiten seit einem Monat an der Vorbereitung der Street Parade», erläutert Christoph Schürmann die Dimension des Auftrags.
Zwar hat Schüwo vom letzten Jahr her einige Erfahrungswerte, doch können diese kaum verwendet werden. «Die ganze Route verläuft jetzt umgekehrt, da ändern sich alle Nummern und Bestellungen der Stände», erklärt Christoph Schürmann. Froh ist der Logistikchef über das heisse Wetter: «Im letzten Jahr wars kalt und regnerisch, da haben wir viele Getränke zurückgenommen», erinnert er sich. Trotzdem hat sich Schüwo entschlossen, die Anfrage der für das Catering verantwortlichen Freddy Burger Management anzunehmen und auch die Street Parade 2003 mit Getränken zu beliefern.

Stände zentimetergenau markiert

Geschäftsleiter Urs Schürmann ist inzwischen auf Inspektionstour durch das Gelände der Street Parade. Rund um das Zürcher Seebecken sind jetzt morgens um 7.15 Uhr die Vorbereitungen voll im Gang. Auf dem Boden sind die Getränke- und Verpflegungsstände mit Nummern genau markiert. «Wir haben im Voraus die Masse der Kühlwagen angegeben, damit der Veranstalter diese einzeichnen kann», erläutert Urs Schürmann. Nach und nach werden die Getränkestände beliefert, die Schüwo-Mitarbeiter müssen sich mit ihren Pallettrollis manchmal richtiggehend einen Weg durch den Stadtverkehr bahnen. Kurz vor 11 Uhr ist der erste Teil des Tagwerks vollbracht, alle Getränke sind ausgeliefert. «Wenn die Street Parade läuft, ist eine Nachlieferung unmöglich», erklärt Urs Schürmann. Deshalb muss die bestellte Getränkemenge für den ganzen Tag im Voraus angeliefert werden. Abends um 22 Uhr beginnt schliesslich der Rücktransport, ungefähr um 3 Uhr am Sonntagmorgen ist dieser abgeschlossen. «An der Street Parade ist der Arbeitstag für unsere Mitarbeiter sehr lang, ohne ihr riesiges Engagement könnten wir diesen Auftrag gar nicht erfüllen», lobt Urs Schürmann die Firmencrew.

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