SCHÜWO Trink-Kultur

Bodegas Trapiche

TRAPICHE The Leading Wines of Argentina Da die Rebe in Südamerika nicht heimisch ist, begann die Geschichte des argentinischen Rebbaus erst mit der Eroberung der Spanier, wahrscheinlich in den 50er-Jahren des 16. Jahrhunderts. Bereits 1561 wurde die Stadt Mendoza gegründet, das heutige Zentrum der argentinischen Weinwirtschaft. Es ist eine Landschaft von herber Schönheit, in die das Weinanbaugebiet Mendoza eingebettet ist. In der gesamten Provinz herrscht ein trockenes Steppenklima. Die Tagestemperaturen klettern im Sommer leicht bis auf 40°. Die Besonderheit Mendozas ist jedoch, dass die Temperaturen nachts um 15 bis 20° fallen, in sehr hochgelegenen Gebieten sogar um 30°. Diese Temperatursprünge sind es, die verhindern, dass die Weine plump und alkoholreich werden. Sie erhalten die Säure in den Trauben, fördern die Bildung des Gerbstoffes bei den Rotweinen, ohne ihre Opulenz zu schmälern. Das einzige Wetterrisiko ist der Hagel, der in den heissen Sommermonaten oft ganze Landstriche heimsucht. Von diesen Hagelschlägen jedoch abgesehen, fällt vier bis fünf Monate lang überhaupt kein Niederschlag. Die Winter sind in der Regel mild. Die Anden stellen dabei eine unüberwindbare Barriere für kalte, pazifische Luftströmungen dar. Die Rebberge sind daher vor Frost sicher. Fast drei Viertel aller Reben (150000 ha) wachsen in dieser zumeist menschenleeren Steppenlandschaft, die die Mapuche-Indianer "Cuyo" nannten, was soviel heisst wie "trockener Sand". Durch ein kunstvolles Kanalsystem wird das Wasser der schmelzenden Andengletscher in die Dörfer und Städte sowie auf die landwirtschaftlichen Nutzflächen geleitet. Nur so kann hier auch Rebbau betrieben werden. Die Flüsse der nahen Anden haben im Laufe der Jahrtausende mineralreichen Sand und Erde zu Tal geschwemmt. Die Bodenzusammensetzung variiert entsprechend der Höhenlage und der Region. Auf Böden, die reich an Kies, Kalkstein oder tonhaltigem Sand sind, wachsen charaktervolle, typische Weine dieser Region. Als eines der ältesten Weingüter Argentiniens gilt TRAPICHE, das von Don Tiburcio Benegas 1883 gegründet wurde. Als Qualitätsfanatiker war er schon zu jener Zeit fest davon überzeugt, dass nur ein qualitätsorientierter Rebbau die Basis für die Produktion von Spitzenweinen schafft. Diesem Credo entsprechend wurden die Reben aus Frankreich importiert und nur die geeignetsten Lagen ausgewählt. Die Rebberge von TRAPICHE liegen auf 800 bis 1000 m.ü.M. in der Provinz Mendoza, dem eigentlichen Kerngebiet des argentinischen Weinanbaus. 1970 hat die Winzerfamilie Pulenta das Weingut TRAPICHE mit der Absicht gekauft, es an die Spitze der Qualitätsweinproduktion zu führen. Um dies zu erreichen,

Homepage: http://www.trapiche.com.ar

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