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Whisky: Traditionsreiche Brände aus Irland, Schottland und den USA

Das Wort Whisky geht auf den gälischen Ausdruck uisge beatha - „Lebenswasser" - zurück. Im 16. Jahrhundert meinte man damit auch noch andere Brände mit Würzzusätzen; als sich das Wort dann aber langsam wandelte und seine heutige Aussprache und Schreibweise erhielt, wurde auch die Bedeutung des Wortes enger gefasst. Heute ist ein hochwertiger Whisky ein edles Getränk, das Kenner vor allem wegen seiner riesigen Vielfalt an Geschmacksnuancen schätzen.

Übrigens -- Whisky wird häufig auch „Whiskey" geschrieben - dies bezeichnet üblicherweise Whiskey aus den USA oder aus Irland.

Was ist ein Whisk(e)y?

Traditionell darf sich ein alkoholisches Getränk nur dann Whisky nennen, wenn es ausschliesslich aus Getreide hergestellt wird, mindestens drei Jahre in Eichenfässern reift und mit mindestens 40% Volumenalkohol abgefüllt wird. Trotzdem ist Whisky nicht gleich Whisky. Kenner unterscheiden zwischen folgenden Typen:

Ø Irish, irischer Whiskey, aus Gerste und Hafer, 3x destilliert

Ø Canadian, kanadischer Whisky, hauptsächlich aus Roggen hergestellt

Ø Bourbon, Rye, Corn sowie Tennessee, amerikanische Whiskeys,
aus Roggen, Mais, Gerste oder Weizen hergestellt

Ø Schottischer Single Malt-Whisky, Whisky aus lediglich einer Destillerie, der durchaus von mehreren Fässern stammen kann. Er kommt aus den definierten Bereichen wie Highlands, Lowlands, Speyside oder den Islands und geniesst unter Kennern höchstes Ansehen

Ø Scotch Blended Whisky, schottischer Whisky aus einem Anteil Grainwhisky und verschieden Single Malts von mehreren Destillerien

Zusätzlich gibt es auch Whiskys aus anderen Ländern, beispielsweise aus Indien und Japan und natürlich auch aus der Schweiz.

Übrigens, wussten Sie, dass es bis Ende der 90er Jahre in der Schweiz verboten war, aus Getreide ein Destillat herzustellen? Getreide sollte vornehmlich der Ernährung der Bevölkerung dienen und anstelle in durstige Kehlen besser in hungrige Mägen gelangen. Das ist der Grund, weshalb die Whisky-Kultur in der Schweiz noch sehr jung ist und es noch keine alten, gereiften Brände auf dem Markt gibt.

 

Von lieblich-frisch bis nussig, jodig und Seetang -
die Geschmacksfacetten des Whiskys

Wie ein Whisky schliesslich schmeckt, nachdem er abgefüllt wurde, kommt in erster Linie auf die Fassreifung an. Denn Whiskys, selbst aus der gleichen Brennerei und dem gleichen Jahrgang, können schliesslich einen grossen Geschmacksunterschied aufweisen, je nach Fassart und Reifezeit.

Häufig finden gebrauchte Holzfässer der Sherry- oder Bourbon- Produktion Verwendung für die Lagerung und Reifung von Whisky. Das lässt sich einmal an der Farbe ablesen. Im Sherry-Fass gereifte Whisky sind häufig von einem leichten Rot-Kupferstich geprägt. Das Bourbonfass hinterlässt hellere, goldenere Spuren. Zudem erinnert auch der Duft an das Produkt, welches vorher im Fass gelagert wurde und hinterlässt geschmackliche Spuren.

Whisky hat von süssen bis herben Aromen viele verschiedene Facetten. Er kann den Geschmack von Blüten, Gräsern, Nüssen oder Früchten transportieren oder nach Honig, Anis, Karamell oder sogar nach Seetang duften. Als rauchig bezeichnet man Whiskys, dessen Malz über Torffeuer gedarrt wurde. Diese rauchige, torfige Note findet sich im gereiften Destillat wieder und wird mit der Masseinheit ppm (parts per million) angegeben. Vor allem die Whiskys der Insel Islay ist für diesen Stil bekannt. Weil es auf den Inseln wenig Holz gab, wurde jeher getrockneter Torf zum Feuern und Trocken des Malzes verwendet. Bekannte Destillerieen sind Ardbeg, Bowmore, Buichladdich, Bunnahabahain, Caol Ila, Kilchoman, Lagavulin und Laphroiag.

 

Unter 20ppm gilt als kaum getorft
20 - 50ppm gilt als mittlere Torfung
und über 50ppm ist als deutlich oder kräftig torfig wahrzunehmen.
Füllungen von Ardbeg und Bruichladdich mit Werten über 130ppm dürften die intensivsten Whiskys dieser Art auf dem Markt sein.

Whisky mit ‚Fassstärke' weisen einen hohen Alkoholgehalt von 50 bis 60% auf. Wie wurden unverdünnt und oft unfiltriert abgefüllt. Es ist ein Erlebnis solche puren Destillate zu verkosten, doch werden sie weicher, wenn man sie mit etwas Wasser verdünnt. Dabei sollte man aber vorsichtig sein und wirklich nur einige wenige Tropfen in den Whisky geben, um sie nicht zu verwässern.
Bei diesem Prozess werden zusätzlich neue Aromen frei.

Drei Merkmale, an denen Sie guten Whisky erkennen

Ø Herstellungsland - Auf dem Etikett eines hochwertigen Whiskys finden Sie die Angabe, aus welchem Land der Whisky stammt. Wenn diese Information fehlt, stammen die Zutaten aus verschiedenen Ländern; dies deutet auf eine niedrigere Qualität hin.

Ø Alter - Wenn auf dem Etikett ein Alter angegeben ist, zeigt das, dass der Whisky länger als die drei vorgeschriebenen Jahre reifen konnte. Dies ist ein Indiz für höhere Qualität und mehr Aroma.

Name der Destillerie - Bekannte und renommierte Namen sind ein gutes Indiz für die Qualität des Whiskys in der Flasche.

Tipps und Tricks für Einsteiger

Ø Zwar ist das Alter des Whiskys ein Hinweis auf seine Qualität, doch nicht jeder Whisky, der lange gelagert wurde, ist automatisch auch reifer und damit besser. Denn wie schnell ein Whisky reift, hängt auch von Grösse und Beschaffenheit des Fasses ab.

Ø Das beste Glas, um einen Whisky zu trinken, ist nicht das sogenannte Tumbler-Glas, also das bekannte kurze Glas mit dickem Boden, sondern ein Nosing-Glas. Dieses Glas hat einen gewölbten Bauch und etwas schlankeren Hals, wodurch sich die Aromen sammeln können. Durch die dünne Wand des Glases kann der Whisky zudem mit der Hand temperiert werden.
Das Tumbler-Glas eignet sich für Whiskey on the rocks, dafür nehmen Sie am besten Scotch Blended Whiskys.

Ø Wie alt ein Whisky ist, hängt nur davon ab, wie lange er im Eichenfass gelagert wird. Denn wird ein Whisky einmal in die Flasche abgefüllt, dann reift er - anders als beispielsweise Rotwein - nicht mehr weiter. Ein zwölf Jahre alter Whisky, der 2003 abgefüllt wurde und seitdem verschlossen ist, ist also auch heute noch zwölf Jahre alt.

Ø Wer seinen ersten hochwertigen Whisky probieren möchte, greift am besten zu einem jungen Single Malt. Single Malts haben einen vollen und charakterstarken Geschmack und bieten so auch Einsteigern ein angenehmes Geschmackserlebnis.

Ø Verschlossenen Whisky lagert man stehend - der Whisky profitiert nicht vom Kontakt mit Kork. Zudem greift der hohe Alkohol die Substanz des Korkens an.

Ø Ist ein Whisky einmal geöffnet, hält tadellos sechs Monate bis ein Jahr. Selbstverständlich kann man ihn auch länger aufbewahren, aber er verliert langsam vom schönen Geschmack. Manchmal hilft es angefangene Flaschen in kleinere Flacons umzufüllen.


 
 

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