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Patrick Fonjallaz

Der Kanton Waadt, im Westen der Schweiz gelegen, beherbergt eines der wichtigsten Weinanbaugebiete des Landes. Fast 4’000 Hektar verteilen sich auf vier Zonen, in allen 4 Himmelsrichtungen. Im Westen, neben der Kantonshauptstadt, dominiert das Lavaux den Genfersee, gleich einem Aussichtsturm zwischen Himmel und Erde. Ein grandioses Schauspiel, das immer eine Reise wert ist.

Die steilen Terrassen der Rebberge, ein Kleinod, das zum Weltkulturerbe zählt, verdanken wir der Arbeit von Zisterzienser Mönchen. Sie bewohnten zur damaligen Zeit das Kloster Haut-Crêt bei Oron, sowie jenes von Montheron im Jorat. Diese fleissigen, geschickten Menschen, machten sich auf Anfrage des Bischofs von Lausanne daran, dieses Gebiet zu säubern und zu bearbeiten. Ab dem Jahre 1141 und während fast 2 Jahrhunderten, bearbeiteten sie unermüdlich den Hang und es entstand die fantastische Silhouette des Dézaley Rebbergs, im Herzen des Lavaux.

Die Landschaft des Lavaux präsentiert sich wie ein offenes Geologiebuch, aus dem wir einiges über die verschiedenen Lebensetappen unseres Planeten erfahren können. Während 30 Millionen von Jahren, wurden die verschiedensten Gesteinsarten zusammengetragen. Im Untergrund befindet sich Molassegestein, neben dem nicht ganz so alten Pudding- und Mergelgestein. Diese Gesteinsschichten ziehen sich durch den ganzen Weinberg und bilden sozusagen das Skelett.

Vor allem wurde die Landschaft von den verschiedenen Eiszeiten geprägt, die vor 2 Millionen von Jahren begannen, vor 10’000 Jahren endeten und überall ihre Spuren hinterliessen. So schuf der Rhonegletscher das Becken für den Genfersee und hinterliess seine Moränen, die Erde unserer Rebberge.

Es war alles vorhanden, damit einige tausend Jahre später, fünfzig Winzergenerationen das Werk vollenden konnten und die aktuelle Landschaft Form annahm, ein breites Band von Reben umsäumt von Wald.

Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt fast 10° C. Es kann vorkommen, dass sie im Januar oder Februar mal auf –7° C absinkt. Im Sommer dagegen steigt das Thermometer während 30 – 60 Tagen auf 25° C und mehr. Der Westwind bringt Feuchtigkeit vom Atlantik her, die Bise, die von Nord-Ost weht, beständiges und trockenes Wetter.

Durch seine ideale Hanglage, profitiert der Rebberg vollumfänglich von der grosszügigen Sonnenbestrahlung. Die Wärme, die sich in den Mauern staut und jene, die der See im September reflektiert, trägt wesentlich dazu bei, die Trauben optimal reifen zu lassen.

Als wunderbares Beispiel, von Menschenhand erschaffen, erstrecken sich die Rebberge des Lavaux an den Hängen zwischen Himmel und See. Dank der unzähligen Mauern, die zusammen gezählt, hunderte von Kilometern ergeben, sind die Weinberge kein Teil der Landschaft, sondern die Landschaft selbst. Die Mauern begrenzen die Parzellen, umrahmen sie, stützen sie und ergeben so die vielen übereinanderliegenden Terrassen des Lavaux.

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